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Im Reservat der Shoshonen findet die Wyoming Oil
Company Öl. Ihr Chef hat den Indianerhäuptlingen
vertraglich einen Gewinnanteil zugesichert. Als
fünf Häuptlinge auf mysteriöse Weise
sterben, ruft der junge Häuptling Shave Head
seinen Halbbruder Chris zu Hilfe. Gemeinsam versuchen
sie, die Rechte der Indianer zu verteidigen. Ein
tödlicher Irrtum.
Der fünfte Indianerfilm der DEFA, den die Macher
thematisch in einer Linie mit "Spur des Falken"
und "Weiße Wölfe" sahen, wurde
wiederum ein großer Publikumserfolg. Und die
Erfahrungen mit dem Genre zeigten Spuren: Die schematischen
Heldenbilder werden durch differenzierte Figuren
abgelöst, auch Weiße dürfen hier
"gut" sein, und die Frauengestalten bekommen
mehr Konturen.
Wiederum brilliert der Film durch eine hochkarätige,
publikumswirksame Besetzung: Gojko Mitic, inzwischen
zum Indianer-Star der DEFA und Publikumsliebling
geworden, und Armin Mueller-Stahl in den Hauptrollen,
daneben Gerry Wolff als äußerst origineller
Ben, Rolf Hoppe als Bösewicht und Hannjo Hasse
als zwielichtiger Weißer. Gedreht wurde wieder
in eindrucksvoller landschaftlicher Kulisse in Bulgarien,
Polen und der Sächsischen Schweiz.
Pannen bei den Dreharbeiten gab es auch. Um die
ersten Szenen - das erste Sprudeln der Ölquelle
- in Szene zu setzen, wurde Biomalz als Öl
verwendet. Als ein Pyrotechniker dabei Schüsse
simulierte, schoss die Biomalzmasse unversehens
empor und ergoss sich über den Kameramann und
den Szenenbildner. Völlig verschmiert brachten
sie die Dreharbeiten zu Ende und brauchten anschließend
viele Stunden, um sich zu reinigen.
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