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Dakotahäuptling Weitspähender Falke sucht
mit seiner Frau Blauhaar und zwei Kriegern, den
einzigen Überlebenden seines Stammes, in den
Black Hills Zuflucht. Sie wollen sich einer Stammesgruppe
der Cheyenne unter Häuptling Little Wolfe anschließen.
Unterwegs greift sie der Bandit Jim Bashan mit seiner
Bande an. Im Auftrag von Bergwerksaktionär
Harrington terrorisiert er die Einwohner von Tanglewood
und überfällt regelmäßig die
Transporte des erfolgreichen Händlers Sam Blake.
Blauhaar wird hinterrücks von Bashan erschossen.
Weitspähender Falke verfolgt ihn nach Tanglewood.
In Sheriff Patterson findet er einen aufrechten
Mann, der ihm helfen will. Gemeinsam verhindern
sie den Überfall auf einen Geldtransport von
Blake. Patterson versucht, den aufgebrachten Bürgern
von Tanglewood zu beweisen, dass Bashan hinter den
Raubzügen steckt. Aber die Stadt hat sich längst
der Bergwerksgesellschaft ergeben. Minen-Boss Harrington
erteilt jetzt Befehle. Er lässt den Sheriff
außer Gefecht setzen und stachelt zur Lynchjustiz
an den Indianern auf. Bei einem Zweikampf kann Weitspähender
Falke den Mörder von Blauhaar zwar töten,
fällt dem Machtkampf der Weißen aber
selbst zum Opfer.
"Weiße Wölfe" ist die Fortsetzung
von "Spur des Falken", und Gojko Mitic
erfreut als Dakotahäuptling "Weitspähender
Falke" wieder die Herzen der Zuschauer. Für
den erkrankten Regisseur Gottfried Kolditz sprang
Konrad Petzold ein, der mit weiteren Indianerfilmen
seine größten Erfolge haben sollte. Besonderheiten
der Dreharbeiten schildert F. B. Habel in "Das
große Lexikon der DEFA-Spielfilme": "Obwohl
ein großer Teil der Dreharbeiten im Dinarischen
Gebirge und der Hohen Tatra stattfanden, entstanden
auch in der DDR einige Außenaufnahmen. Das
Western-Städtchen Tanglewood blieb für
Jahre an der Bahnlinie bei Langerwisch eine Sehenswürdigkeit.
Besonders im Winter musste die DEFA die Dekorationen
aufmerksam bewachen lassen, da sie aus wertvollem
Mahagoni-Holz errichtet waren, das man nicht nur
verfeuern konnte, sondern das auch zum Datschenbau
geeignet war ... - Die Szene, in der Weitspähender
Falke seinem Mitstreiter Listiger Fuchs auf dem
langen Marsch durch winterliche Landschaft rät,
sein Pferd zu erschießen und sich von dem
Fleisch eine Weile zu ernähren, wurde in einem
alten Kalksteinbruch in der Nähe von Halle/S.
ausgerechnet mitten im Sommer gedreht. Mithilfe
weißen Pulvers entstand hier eine Schneelandschaft."
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