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Richard Walker, angesehener Herzchirurg aus San
Francisco, reist mit seiner Frau Sondra nach Frankreich,
um auf einem Ärztekongress einen Vortrag zu
halten. Vor vielen Jahren haben die beiden in Paris
geheiratet und schwelgen in Vorfreude auf die Stadt
der Liebe. Doch kaum im Hotel angekommen, stellt
sich heraus, dass Sondras Koffer bei der Gepäckausgabe
vertauscht wurde. Während Richard eine Dusche
nimmt, verschwindet seine Frau spurlos.
Richard ist überzeugt, dass sie gekidnappt
wurde, doch weder die französische Polizei
noch das amerikanische Konsulat schenken ihm Glauben.
Ohne ein Wort Französisch zu sprechen, begibt
Richard sich selbst auf die Suche. Ein Streichholzbriefchen
mit einer Telefonnummer, das sich in dem fremden
Koffer befindet, führt ihn auf die Spur des
Dealer Dédé. Doch von diesem kann
Richard nichts mehr erfahren, denn er liegt ermordet
in seiner Küche. Vor Dédés Wohnung
trifft Richard eine junge, attraktive Französin
namens Michelle. Sie war für Dédé
als Kurier tätig, ihr gehört der fremde
Koffer, der mit Sondras Gepäck vertauscht wurde.
Michelle will ihren Schmugglerlohn, Richard seine
Frau zurück. Also schließen die beiden
sich zu einem Zweckbündnis zusammen. Das ungleiche
Paar wird in eine mörderische Geschichte um
geschmuggelte Nukleartechnologie, skrupellose Gangster
und konkurrierende Geheimdienste verwickelt.
Der atemlose Thriller mit Harrison Ford und Emmanuelle
Seigner in den Hauptrollen ist eine Verbeugung vor
Altmeister Alfred Hitchcock, was sich nicht zuletzt
in dem auf "Frenzy" anspielenden Titel
"Frantic" zeigt. Mit großem Gespür
für Atmosphäre und Spannung konfrontiert
Roman Polanski einen typisch überheblichen
Amerikaner mit einer ihm albtraumhaft fremden Welt,
in der dessen komplettes Wertesystem plötzlich
außer Kraft gesetzt wird.
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