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Die junge Amerikanerin Nancy entkommt mit knapper
Not einigen lüsternen Papagalli, die es auf
sie abgesehen haben. Sie flüchtet sich in die
Luxusvilla des reichen Monsieur Noblart. Bei dem
senilen Greis haben sich lauter seltsame Nichtstuer
eingenistet, die ihren Gelüsten frönen.
Die Männer huldigen vor allem dem Sex, so auch
Alex, der Neffe des Hausherrn. Angeblich ist er
nicht ganz richtig im Kopf; er zertritt mit Wonne
Pingpongbälle und gerät amourös erst
in Schwung, wenn er sich ein Tigerfell überstülpt.
Der kleine Giftzwerg Moskito wiederum hat es mehr
auf Fische abgesehen, denen er mit seiner Harpune
nachstellt. Im Verlauf ihrer pikanten Abenteuer
in dieser bizarren Gesellschaft verliert Nancy ihre
ohnehin spärliche Bekleidung und muss sich
in Monsieur Noblarts Pyjamajacke hüllen. Für
Monsieur knöpft sie diese wieder auf, denn
auf dem Sterbebett interessiert den Todeskandidaten
statt der Kunst nur noch das pralle Leben. Kaum
ist er abgetreten, heißt es auch für
die naive Schöne, schleunigst das Weite zu
suchen.
Polanskis verrückte Komödie changiert
amüsant zwischen gekonntem Nonsens und tieferer
Bedeutung, die der Zuschauer nach Belieben in dieses
Panoptikum hineindenken kann. Der namhafte Regisseur
bewegt sich hier stilistisch auf den Bahnen seines
sechs Jahre zuvor entstandenen Films "Wenn
Katelbach kommt...", er erfreut Cineasten mit
Zitaten und Selbstzitaten und Normalverbraucher
üppiger Kinokost mit einer freigiebig enthüllten
Hauptdarstellerin; "Was?" ist schließlich
auch eine Parodie auf die damalige Sex-Welle. Zum
männlichen Star Marcello Mastroianni gesellte
er mit Sydne Rome eine bis dahin ziemlich unbekannte
Darstellerin, die als naive Schöne - sie bewegt
sich durch das verrückte Treiben wie Alice
in einem neuen Wunderland - schauspielerisch durchaus
mehr zu bieten hat als ihre körperlichen Reize.
Das Ambiente kann sich ebenfalls sehen lassen: gedreht
wurde in der luxuriösen Villa des Produzenten
Carlo Ponti.
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