Der Wachsblumenstrauß

Spielfilm aus Großbritannien von 1963
Regie George Pollock
Drehbuch David Pursall, James P. Cavanagh und Jack Seddon, nach dem Roman "After the Funeral" von Agatha Christie
Musik Ron Goodwin
Kamera Arthur Ibbetson
Darsteller Miss Jane Marple - Margaret Rutherford
Hector Enderby - Robert Morley
Miss Gilchrist - Flora Robson
Inspektor Craddock - Charles Tingwell
Mr. Jim Stringer - Stringer Davis
Hillman - Duncan Lamont
Michael Shane - James Villiers
George Crossfield - Robert Urquhart
und andere

Beim Sammeln von Almosen für die Liga zur Betreuung bekehrter Krimineller wird Miss Marple Zeugin, wie der wohlhabende Einzelgänger Enderby mit angstverzerrten Augen die Treppe seines eigenen Hauses herunterstürzt und tot vor ihren Füßen liegen bleibt. Inspektor Craddock glaubt nicht an die Theorie der Amateurdetektivin, dass der herzkranke Enderby, der Katzen hasste, mit einer Katze absichtlich zu Tode erschreckt wurde. Eine Lehmspur, die Miss Marple neben dem Toten findet, verweist auf einen Reitstiefel mit beschädigter Sohle. Auf der Suche nach dem Besitzer des Stiefels quartiert Miss Marple sich in einem Reithotel ein, das von Hector Enderby geführt wird, dem Neffen des Verstorbenen.

Mit Hilfe des Lehmabdrucks identifiziert die Detektivin den Stiefel von George Crossfield und teilt dem Inspektor ihren Verdacht mit. Doch als Crossfield kurze Zeit später tot aufgefunden wird, muss Miss Marple einsehen, dass der Fall komplizierter ist, als sie dachte. Die Detektivin beschließt, dem Mörder eine Falle zu stellen. Sie lässt durchblicken, dass sie wisse, wer der Mörder sei und täuscht einen Herzanfall vor, in der Erwartung, dass man auch sie zu Tode erschrecken will ...

Ein köstlicher britischer Krimispaß, in dem die großartige Margaret Rutherford mit dem nicht minder skurrilen Robert Morley einen glänzenden Partner zur Seite gestellt bekam. Mit von der Partie Ehemann Stringer Davis als liebenswerter Assistent und treuer Freund der kriminalistisch begabten alten Lady. Spannung und hintergründiger Humor sind gleichermaßen wohldosiert. Die literarische Vorlage schrieb wiederum Agatha Christie.
   

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