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Sechs Leute sind von einem ihnen persönlich
nicht bekannten Gastgeber zu einem Wochenendaufenthalt
in ein im Hochgebirge gelegenes Schloss eingeladen
worden: Der amerikanische Ingenieur Hugh Lombard,
der Arzt Dr. Edward Armstrong, der Richter Arthur
Cannon, der General Sir John Mandrake, der Sänger
Mike Raven und die berühmte Schauspielerin
Ilona Bergen.
Vier weitere sind durch eine Agentur engagiert worden:
Das Hausbesorger-Paar Grohmann, die Sekretärin
Ann Clyde und der Detektiv William Henry Blore.
Vergeblich aber warten die zehn Anwesenden auf ihren
Gast- oder Arbeitgeber; er lässt sich nicht
blicken. Stattdessen hat er eine Tonbandnachricht
für sie: Jeder von ihnen wird eines schweren
Verbrechens beschuldigt, das keine Sühne gefunden
hat. Jetzt, an diesem Wochenende im blauen Schloss,
soll sie die Strafe dafür erreichen - der Tod.
Dass es dem geheimnisvollen Unbekannten ernst ist
mit seiner Drohung, merken sie bald - das erste
Opfer, der Sänger Raven, stirbt an einem vergifteten
Drink. Sie merken, dass sie in der Falle sitzen,
über das Wochenende wird sie keiner vermissen.
Das heißt aber auch, dass der Unbekannte im
Schloss sein muss. Sie suchen ihn vergeblich. Misstrauen
und Angst machen sich breit, und immer wieder schlägt
der Mörder zu, sehr erfindungsreich in seinen
Todesarten. Die Angst wird immer größer,
je weniger sie werden. Wird jemand mit dem Leben
davonkommen? Und wer wird es sein? Die Mordserie
findet ihr Ende mit einer überraschenden Lösung.
George Pollock, der Regisseur der vier berühmten
Miss-Marple-Krimis nach Agatha Christie, verfilmte
auch deren Roman "Ten Little Indians"
mit viel Phantasie und einer originellen Besetzung.
Neben Dennis Price, Stanley Holloway, Wilfried Hyde-White
gehören dazu auch die deutschen Schauspieler
Mario Adorf und Marianne Hoppe. Wie immer bei Agatha
Christie, deren Originalgeschichte für den
Film nur in wenigen Passagen verändert wurde,
verspricht der Film den perfekt konstruierten Kriminalfall,
bei dem der Zuschauer seiner Kombinationslust freien
Lauf lassen kann.
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