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Als ihr Onkel stirbt, wird Miss Marple als seine
Nachfolgerin ins Kuratorium der Stiftung "HM
Schulschiff Battledore" berufen. Schon die
erste Sitzung endet mit einer Leiche. Miss Marple
glaubt nicht an einen natürlichen Tod, denn
kurz vor seinem Ableben hatte der Verblichene ein
dringendes Anliegen vorzubringen, das die Stiftung
betraf. Nach einer Untersuchung der Schnupftabak-Reste
des Toten findet die Amateurdetektivin heraus, dass
es sich um Mord handelt. Miss Marple ergreift die
Initiative und quartiert sich auf der "Battledore"
ein, um vor Ort ihre Nachforschungen anzustellen,
während ihr treuer Assistent Mr. Stringer an
Land die Stellung hält.
Die alte Dame entdeckt bald, dass einige Offiziere
des Schiffs hinter dem Rücken ihres seeuntüchtigen
Kapitäns de Courcy Rhumstone die schutzbefohlenen
Jugendlichen zu Juwelendieben abrichten. Doch mit
dem eigentlichen Mordfall kommt Miss Marple erst
weiter, als sie die nähere Bekanntschaft mit
dem strafversetzten Commander Breeze-Connington
macht, der seit Jahren darunter leidet, von der
Marine nicht befördert worden zu sein und nun
durch Unterschlagung von Stiftungsgeldern wenigstens
das Salär eines Admirals einstreicht. Das zu
beweisen, wird Miss Marple gezwungen, sich mit ihrem
Kontrahenten ein Fechtduell auf Leben und Tod zu
liefern ...
Für diesen vierten Streifen in der Reihe der
Miss-Marple-Verfilmungen fanden die Autoren unter
den Büchern von Agatha Christie keinen passenden
Roman, der sich als Vorlage für ein entsprechendes
Skript verwenden ließ. Mit dem Einverständnis
der Autorin schmiedeten David Pursall und Jack Seddon
aus diversen Kriminalgeschichten ihr eigenes Drehbuch.
"Mörder ahoi" war zum Bedauern vieler
Zuschauer der letzte Miss-Marple-Film mit Margaret
Rutherford, obgleich sich die rüstige Schauspielerin
danach noch lange nicht vom Film und von der Bühne
zurückzog.
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