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Miss Marple ist eine der 12 Geschworenen in einem
Mordprozess. Während das Gericht und ihre Mitgeschworenen
den Angeklagten für schuldig halten, seine
reiche Wirtin aus Habgier umgebracht zu haben, ist
Miss Marple da ganz anderer Ansicht. Als leidenschaftliche
Krimileserin und erfolgreiche Amateurdetektivin
weiß sie z. B., dass man sich mittels einer
Schaltuhr mühelos ein Alibi fabrizieren kann.
Damit ist für sie der Beweis des Staatsanwaltes
nicht eindeutig.
Ihr Spürsinn und ihre ausgeprägte Kombinationsgabe
führen die alte Dame auf eine ganz andere Fährte.
Zusammen mit ihrem treuen Gehilfen Mr. Stringer
stellt die passionierte Amateurdetektivin ihre eigenen
Nachforschungen an. Im Haus der Ermordeten findet
sie einen Erpresserbrief mit einer verschlüsselten
Botschaft, die Miss Marple auf die Spur der zweitklassigen
Theatergruppe von Driffold Cosgood führt. Während
Miss Marple für ein Engagement vorspricht,
wird ein Ensemblemitglied ermordet.
Inspektor Craddock ist ganz und gar nicht begeistert,
Miss Marple am Tatort anzutreffen. Für ihn
scheint der Fall klar, als sich in der Garderobe
ein ähnlicher Erpresserbrief wie bei der toten
Witwe auffindet. Nur Miss Marple scheint nicht überzeugt.
Als sie die Rolle einer Amateurdetektivin erhält,
kann sie ihre kriminalistischen Untersuchungen auf
der Bühne geschickt mit ihrer gleichzeitigen
Suche nach dem tatsächlichen Mörder der
zwei Toten verbinden. Schließlich gelingt
es ihr, wenn auch unter Einsatz ihres Lebens, dem
düpierten Inspektor den wahren Mörder
zu präsentieren.
"Vier Frauen und ein Mord" ist eine weitere
kurzweilige Verfilmung eines Agatha-Christie-Romans
und changiert geschickt zwischen Gruselgeschichte,
Lustspiel und Krimi. Margaret Rutherford als Miss
Marple ist wieder einmal umwerfend komisch.
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