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"Son" Martin lebt wie viele kleine Farmer
davon, dass er illegal Schnaps brennt. Man schreibt
das Jahr 1932; in den Bergwerken der südlichen
Appalachen gibt es keine Arbeit, auf den Feldern
wächst wenig - da müssen die Männer
zusehen, wie sie sich und ihre Angehörigen
durchbringen. Sogar Sheriff Baylor toleriert das
Geschäft mit dem schwarzen Whisky. Frank Long,
ein korrupter Beamter der amerikanischen Bundesregierung,
möchte am illegalen Geschäft der Farmer
teilhaben.
Er war mit "Son" beim Militär und
hat herausbekommen, dass dieser 150 Fässer
Bourbon versteckt hält. Als er den jungen Farmer
unter Druck zu setzen versucht, lässt "Son"
ihn abblitzen. Long macht daraufhin gemeinsame Sache
mit Emmett Taulbee, einem gefürchteten Gangsterboss.
Doch auch der holt sich bei "Son" eine
Abfuhr.
Als ein weiterer Erpressungsversuch fehlschlägt,
trommeln Taulbee und sein schießwütiger
Leibwächter Dual eine Bande von Galgenvögeln
zusammen und beginnen "Son" und die anderen
Farmer in einer Weise zu bedrohen, dass selbst Long
Skrupel bekommt. Als sie zum entscheidenden Schlag
gegen den jungen Schwarzbrenner ansetzen, kann "Son"
kaum noch mit Hilfe rechnen ...
Wie zwei Jahre zuvor "Bonnie und Clyde",
ist auch "Whisky brutal", nach einem Roman
von Elmore Leonard, in den so genannten Depressionsjahren
angesiedelt. Mit durchaus komödiantischen Elementen
agieren Richard Widmark, Alan Alda und Patrick McGoohan
als zu allem entschlossene Widersacher.
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