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Auf der Flucht vor feindlichen Agenten gelangt ein
italienischer Freiheitskämpfer im Sommer 1832
nach Südfrankreich, wo eine Cholera-Epidemie
wütet. Mitten in diesem Chaos trifft er eine
junge Marquise, die sich vor der Seuche einfach
eingeschlossen hatte. Der Husar ändert seine
Pläne und begleitet die Marquise auf der Suche
nach ihrem verschollenen Ehemann, wobei die beiden
in dramatische Abenteuer verstrickt werden und er
ihr mehrfach das Leben rettet.
Nach "Cyrano de Bergerac", mit dem Jean-Paul
Rappeneau Maßstäbe hinsichtlich der zeitgemäßen
Adaption von Romanstoffen vor historischem Hintergrund
gesetzt hat, verfilmte der Franzose mit einem für
europäische Verhältnisse gigantischen
Budget von 176 Millionen Francs den bislang als
unverfilmbar geltenden Roman von Jean Giono.
"Der Husar auf dem Dach" erzählt
eine subtile Liebesgeschichte, deren Inszenierung
durch die sorgfältige Rekonstruktion der Schauplätze
und die stilsichere Geschlossenheit der Bilder besticht.
Neben den glänzenden darstellerischen Leistungen
von Juliette Binoche ("Der englische Patient",
"Chocolat") und Olivier Martinez ("Untreu",
"Semana Santa") setzen Gérard Depardieu
("Cyrano de Bergerac", "Vatel")
und Francois Cluzet ("French Kiss") in
Gastrollen Glanzlichter.
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