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Einige Jahre vor Ausbruch der Französischen
Revolution kommt der junge Franzose Nicolas Philibert
als blinder Passagier nach Amerika. Er hat aus seiner
Heimat fliehen müssen, weil er im Duell einen
Adeligen getötet hat. In der neuen Welt bringt
es Nicolas rasch zu Ansehen und Vermögen. Als
er eine reiche Erbin heiraten will, macht ein neidischer
Nebenbuhler ihm einen Strich durch die Rechnung:
Er hat herausgefunden, dass Nicolas in Frankreich
schon verheiratet ist. Da er nicht bereit ist, auf
Braut und Mitgift zu verzichten, reist der junge
Mann daraufhin nach Frankreich, wo die Revolution
inzwischen die Monarchie weggefegt hat. Ein neues
Gesetz der Republik erlaubt die Ehescheidung; davon
will Nicolas profitieren.
In seiner Heimatstadt Nantes erlebt Nicolas einige
Überraschungen mit den Revolutionären
und entkommt nur um Haaresbreite der Guillotine.
Seine Frau Charlotte, die von jeher eine Schwäche
für adelige Herren hatte, findet er im Hauptquartier
der Royalisten. Dort rivalisieren ein Prinz und
ein leidenschaftlicher Marquis um sie.
Auch Nicolas ist von ihren Reizen sichtlich beeindruckt;
dennoch kommt es nach weiteren haarsträubenden
Abenteuern zu einer turbulenten Scheidung. Der Prinz
will Charlotte ins preußische Exil entführen,
aber das passt Nicolas gar nicht. Nach einer aufregenden
Verfolgung findet man an den Ufern des Rheins im
Schlachtenlärm wieder zusammen.
Jean-Paul Rappeneau hat diese turbulente Komödie
mit viel Sinn für Gags und wirbelnde Aktionen
in der Tradition von "Fanfan, der Husar"
inszeniert. Jean-Paul Belmondo bekommt reichlich
Gelegenheit, sich mit Fäusten, Knüppeln
oder Degen ausgiebig zu duellieren. Die Historie
wird zur abenteuerlichen Komödie, die sich
über verbiesterte Revolutionäre und vertrottelte
Royalisten gleichermaßen lustig macht.
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