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Jeanne Quester wurde vor 25 Jahren Zeugin eines
heimtückischen Mordes an ihren Eltern. Inzwischen
hat sie dieses Kindheitserlebnis nach Jahren der
Angst überwunden. Dazu beigetragen hat ihr
erfülltes Privatleben und ihr beruflicher Erfolg.
Doch eines Tages versetzt ein anonymer Anrufer sie
mit Morddrohungen in Angst und Schrecken.
"Frequenz Mord" ist das Regiedebüt
von Elisabeth Rappeneau, der Schwester des bekannten
Regisseurs Jean-Paul Rappeneau ("Die schönen
Wilden"). Sie arbeitete mit einem Team überzeugender
Darsteller: Catherine Deneuve, André Dussollier,
Martin Lamotte, Etienne Chicot zusammen.
Catherine Deneuve, die Grand Dame des französischen
Films, wurde am 22. Oktober 2003 60 Jahre alt. Die
Eltern waren Schauspieler und auch die früh
verstorbene Schwester Francoise Dorleac. Sie selbst
stand schon als Schulmädchen vor der Kamera.
Der internationale Durchbruch kam 1963 mit Jacques
Demys "Die Regenschirme von Cherbourg".
Sie wurde zur favorisierten Hauptdarstellerin von
Luis Bunuel, mit dem sie u. a. "Belle de Jour"
und "Tristana" drehte - und natürlich
Francois Truffaut, der ihr speziell in "Das
Geheimnis der falschen Braut" und "Die
letzte Metro" Referenz erwies.
Nie an ein bestimmtes Genre gebunden, verlieh sie
jedem ihrer über 80 Filme, ob Thriller, Musical,
Melodram oder Komödie ihr spezifisches "Deneuve-Charisma".
Wie sehr die Franzosen ihre berühmte, vielfach
ausgezeichnete Actrice verehren, zeigt, dass auch
ihr Profil für eine der neueren Darstellungen
ihres Nationalsymbols, der Marianne, ausgewählt
wurde. Catherine Deneuve hat einen Sohn aus der
Verbindung mit Roger Vadim und eine Tochter von
Marcello Mastroianni. Beide sind gleichfalls Schauspieler.
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