Das unmögliche Mädchen

Österreichischer Spielfilm von 1951
Regie Akos von Ratony
Drehbuch Werner Riedl
Musik Michael Jary
Kamera Albert Benitz
Darsteller Bimbi - Hannelore Schroth
Thomas - Hans Holt
Kronbecher - Paul Kemp
Direktor Thormälen - Hermann Thimig
Gallinger - Hans Olden
Evelyn - Evelyn Künneke
Herr Dreyer - Hermann Erhardt
Frau Dreyer - Dorothea Neff
und andere

Die junge Bimbi gerät auf der Suche nach einer Stellung in das Chefbüro einer kosmetischen Firma. Direktor Thormälen hält sie auf Grund eines falschen Empfehlungsschreibens - es war von einer Vormieterin ihrer Pensionswirtin vergessen worden - für die verrückte Nichte eines namhaften Politikers. Er gibt ihr einen Job und duldet auch, dass das junge Mädchen den wohlgeordneten Betrieb in Chaos stürzt und Prokurist Kronbecher zur Verzweiflung bringt.

Währenddessen entzweit sich Thormälen mit seinem Sohn Thomas, weil er dessen derzeitige Geliebte Evelyn mit viel Geld bestochen hat, sich auf und davon zu machen. Thomas zieht sich wütend auf eine Hühnerfarm zurück - unter Mitnahme einer wertvollen Kosmetikformel. Bimbi sieht ihre Stunde gekommen. Resolut nistet sie sich dort gleichfalls ein, um Thomas zur Rückkehr zu bewegen. Die beiden verlieben sich ineinander und landen nach mancherlei Zwischenfällen schließlich im Hafen der Ehe.

Im Mittelpunkt der turbulenten Komödie um ein ebenso patentes wie hübsches Mädchen mit einem scheinbaren Faible für das hausgemachte Chaos steht die Schauspielerin Hannelore Schroth (1922-1987), Tochter von Käthe Haack und Stiefschwester von Carl-Heinz Schroth. Als 17-Jährige für den Film entdeckt, wurde sie durch ihre kessen und sympathischen Frauenrollen zum modernen Star des deutschen Kinos der 1930er und 1940er Jahre. Auch nach 1945 war sie eine erfolgreiche Film-, Bühnen- und Fernsehschauspielerin.
   

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