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Die ungleichen Brüder Norman und Paul wachsen
in den Bergen von Montana unter der Obhut ihres
streng religiösen Vaters auf. Der presbyterianische
Reverend bringt seinen Söhnen die Kunst des
Angelns bei, die für ihn keine bloße
Freizeitbeschäftigung, sondern eine Form innerer
Einkehr ist. Als Norman nach sechsjährigem
Literaturstudium erstmals wieder nach Hause zurückkehrt,
ist sein jüngerer Bruder auf die schiefe Bahn
geraten. Vor dieser traurigen Realität scheint
der Vater die Augen zu verschließen, denn
er ist stolz auf Paul, der die Technik des "Fliegenfischens"?
allmählich zur Perfektion weiterentwickelt
hat.
Montana zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Die ungleichen
Brüder Norman und Paul wachsen unter der Obhut
ihres Vaters, Reverend Maclean, auf, einem Presbyterianer,
der seinen Söhnen eine besondere Liebe zur
Natur predigt. Vor allem die Kunst des Forellenfischens,
bei der man Fliegen als Köder verwendet, hat
es ihm angetan. Für den Reverend ist das Fliegenfischen
eine Form von Religion. Die herangewachsenen Söhne
teilen die väterliche Leidenschaft fürs
Angeln, gehen aber bald unterschiedliche Wege: Während
Norman an der Ostküste Literatur studiert und
nach erfolgreichem College-Abschluss einer Karriere
als Universitätsprofessor entgegenblickt, schreibt
Paul Reportagen für eine Lokalzeitung in Montana.
Als Norman nach sechs Jahren erstmals wieder nach
Hause kommt, ist aus dem kleinen Bruder ein Schürzenjäger
geworden, der trinkt und bei zwielichtigen Typen
hohe Spielschulden hat. Der einst so strenge Vater
scheint diese Umtriebe nicht wahrzunehmen. Er hat
großen Respekt vor Paul, der die väterliche
Kunst des Fliegenfischens zur magischen Perfektion
gesteigert hat. Allein der besonnene Norman sieht
die Realität, denn er muss dem rebellischen
Bruder immer wieder aus der Patsche helfen. Inständig
bittet Norman den kleinen Bruder, mit nach Chicago
zu kommen, doch Paul ist zu tief verstrickt in finstere
Machenschaften - außerdem würde er nie
das Angeln am Black River aufgeben.
Auch in seiner dritten Regiearbeit (nach "Eine
ganz normale Familie" und "Milagro")
nimmt Robert Redford sich wieder viel Zeit, um die
hintergründige Geschichte einer Pastorenfamilie
mit vielen poetischen Zwischentönen zu erzählen.
Kameramann Philippe Rousselot wurde für seine
wunderschönen Naturbilder mit einem Oscar prämiert.
Die gefühlvolle Literaturverfilmung trug zum
Starruhm des jungen Brad Pitt bei.
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