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Der Pferdeflüsterer
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Melodram,
USA, 1998, FSK 6
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| Regie |
Robert
Redford |
| Drehbuch |
Buch:
Eric Roth, Richard LaGravenese |
| Musik |
Thomas
Newman |
| Kamera |
Robert
Richardson |
| Länge |
157
Min. |
| Darsteller |
Robert
Redford, Kristin Scott Thomas, Dianne Wiest, Sam Neill,
Scarlett Johansson, Chris Cooper, Cherry Jones
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Durch einen Reitunfall verlor die 14-jährige
Grace ein Bein. Auch ihr Pferd wurde schwer verletzt.
Um die gestörten Psychen von Kind und Pferd
zu heilen, macht sich Graces Mutter Annie nach Montana
zu dem geheimnisvollen "Pferdeflüsterer"
Tom Booker auf. Der fesche Kerl schafft es schließlich,
den Seelenzustand seiner Patienten wieder herzustellen
und die Liebe Annies zu gewinnen...
Ein (mit fast 160 Minuten) deutlich überlanges,
allzu idyllisches und verkitschtes Bild des einstmals
Wilden Westens, der hier eher wie Marlboro Country
wirkt: Cowboys, bei denen selbst harte Arbeit nicht
wie harte Arbeit aussieht; keinerlei Konflikte in
der Landfamilie, dafür um so mehr in der der
Städter. Sehenswert ist allein die Auftaktsequenz
mit dem Unfall, die wirklich an die Nieren geht.
Alles weitere ist nur für hartgesottene Redford-Fans
erträglich; vor allem sein Versuch, noch als
62-Jähriger auf jugendlichen Lover zu machen.
Redford inszenierte das Melodram nach dem Roman
"Der Pferdeflüsterer" von Nicholas
Evans. Der Roman- und Filmheld hat aber auch ein
Vorbild in der Wirklichkeit: Der wahre Pferdeflüsterer
ist Monty Roberts. Der Sohn eines amerikanischen
Rodeoreiters entdeckte schon als Jugendlicher im
Umgang mit wildlebenden Mustangs, dass man Pferde
auch anders zureiten und an Menschen gewöhnen
kann als mit brutaler Gewalt. Er lernte die "Sprache
der Pferde" und schafft es so, ein nicht zugerittenes
Pferd in nur einer halben Stunde ohne jede Gewalt
an Sattel und Reiter zu gewöhnen.
Bewertung: Naja
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