Harry und Sally

Spielfilm aus den USA von 1989
Regie Rob Reiner
Drehbuch Nora Ephron
Musik Marc Shaiman und Harry Connick jr.
Kamera Barry Sonnenfeld
Darsteller Harry Burns - Billy Crystal
Sally Albright - Meg Ryan
Marie - Carrie Fisher
Jess - Bruno Kirby
Alice - Lisa Jane Persky
Joe - Steven Ford
Amanda - Michelle Nicastro
u. a.

Chicago, 1977: Die College-Absolventin Sally Albright nimmt den frisch gebackenen Juristen Harry Burns in ihrem Wagen mit nach New York. Während der Fahrt erklärt der großspurige Harry, dass Männer und Frauen niemals echte Freunde sein könnten, denn "immer kommt der Sex dazwischen". Und so macht er ihr gleich ein eindeutiges Angebot. In New York angekommen, ist Sally heilfroh, den Sprücheklopfer los zu sein - am besten auf Nimmerwiedersehen. Fünf Jahre später: Sally, inzwischen eine aufstrebende Journalistin, verabschiedet sich am Flughafen gerade von ihrem Verlobten Joe, da trifft dieser zufällig einen alten Bekannten: Harry ...

Während des gemeinsamen Flugs kennt Harry nur ein Gesprächsthema: Sex - und das, obwohl er demnächst heiraten wird. Abermals ist Sally erleichtert, als sich nach der Reise ihre Wege trennen. Weitere fünf Jahre vergehen, bis die beiden sich erneut über den Weg laufen. Sally hat sich inzwischen von ihrem Freund getrennt, Harrys Frau hat gerade die Scheidung eingereicht. Harry scheint sich unter dem Eindruck der Trennung etwas gewandelt zu haben, und Sally kann mit seiner sarkastischen Art, über Frauen und Beziehungen zu reden, dank eigener Erfahrungen nun besser umgehen. Entgegen aller Erwartungen entwickelt sich zwischen den beiden eine tiefe Freundschaft - rein platonisch, keine Liebe, kein Sex.

Eines Tages aber passiert es: Als die unglückliche Sally von ihrem neuen Schwarm gnadenlos abserviert wird, eilt Harry zu ihr, um sie zu trösten. Und plötzlich scheint sich seine alte These über Männer, Frauen, Freundschaft und Sex zu bewahrheiten, denn die Nacht bleibt für Harry und Sally nicht ohne Folgen ...

Schon kurz nach ihrem Kinostart avancierte Rob Reiners Komödie "Harry und Sally" zu einem echten Kultklassiker - nicht zuletzt wegen der berühmten Szene, in der Meg Ryans Sally in einem vollbesetzten Lokal einen Orgasmus simuliert. In einer brillanten Mischung aus Humor und Melancholie, geistreichen Dialogen und pointierten Gags erzählt der Film eine Geschichte um Sex und Freundschaft, um Liebe und Vertrauen. Für Meg Ryan und Billy Crystal, die ein wunderbar ungleiches Traumpaar abgeben, bedeutete der Film den großen Durchbruch. Hinter der Kamera stand Barry Sonnenfeld, der später mit Filmen wie "Men in Black" auch als Regisseur berühmt wurde.
   

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