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Alles beginnt mit einer harmlosen Erbschafts-Benachrichtigung:
Friedl Meier, Besitzerin des Berggasthofes "Edelweiß",
soll den stattlichen Dollarbetrag von 23.000 Dollar
erben. Eigentlich eine erfreuliche Sache, aber dummerweise
ist die Erbschaftsurkunde auf den Namen Meyer mit
"y" ausgestellt, den Nachnamen ihres einstigen
Bräutigams Ferdinand, Vater ihrer Tochter Maresi,
den die junge Frau nie kennengelernt hat. Von ihrer
Tochter zur Rede gestellt, muss Friedl ihr gestehen,
dass sie nie mit Ferdinand verheiratet war. Er hatte
seinerzeit die Hochzeit verschlafen, worauf Friedl
sich im Streit von ihm getrennt hatte. Von diesem
Moment an hat Maresi nur noch ein Ziel: Ihren Vater
aufzusuchen und ihre Eltern 19 Jahre nach dem missglückten
ersten Versuch doch noch vor den Traualtar zu bekommen.
Wie der Zufall es will, verbringt Ferdinand seinen
Urlaub angeblich im nahegelegenen Hotel "Almenrausch".
Bei dem Versuch, ihn zur Rede zu stellen, trifft
Maresi jedoch nur auf dessen schelmischen Kammerdiener
Leo, der sich überall als Verlagsdirektor Meyer
ausgibt, um der schönen Sängerin Ilonka
zu imponieren. Der echte Meyer quartiert sich unterdessen
in seiner eigenen Jagdhütte inkognito als unbedarfter
Feriengast Herr Schwan bei den beiden mittellosen
Möchtegern-Reportern Max und Robert ein. Während
Maresi ihren vermeintlichen Vater für einen
ausgemachten Schürzenjäger hält,
verliebt Robert sich in sie - glaubt aber, Maresi
habe ein Auge auf den viel älteren Leo geworfen,
da sie diesem auf Schritt und Tritt folgt. So nehmen
immer neue Verwicklungen und Missverständnisse
ihren Lauf, bis die amourösen und familiären
Fäden endlich entwirrt und die richtigen Paare
zusammengeführt sind.
Harald Reinl ist den meisten Kinofreunden vor allem
als Regisseur der "Winnetou"-Trilogie
sowie mehrerer Jerry-Cotton-Abenteuer ein Begriff.
Tatsächlich aber hatte er sich zwischen Ende
der 1930er- und Mitte der 1950er-Jahre vor allem
als Autor und Regisseur gefühlvoller Melodramen
und Heimatfilme einen Namen gemacht. Zu seinen schönsten
Arbeiten dieser Schaffensphase zählt "Almenrausch
und Edelweiß", in dem er die romantischen
Rahmenhandlung durch musikalische Einlagen und jede
Menge Humor aufpeppt. Neben Theo Lingen, Karin Dor
und Bert Fortell gehören Harald Juhnke und
Maria Andergast zum bestens aufgelegten Ensemble
des Films.
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