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Das arme Fischermädchen Maria Gassl lebt bei
ihrem Großvater und sorgt sich darum, dass
die zweihundert Jahre alte Fischertradition ihrer
Familie einfach aufhören könnte. Sie hat
es nicht leicht. Der Bodensee leidet unter den Abwässern
und rücksichtslosen Bootsfahrern, wie Anny
und Fanny, den übermütigen Töchtern
des reichen Holzhändlers Anton Schweizer aus
der Schweiz. Sie fahren mitten durch Marias Netz
und sorgen so dafür, dass Maria kaum etwas
auf dem Bregenzer Markt verkaufen kann, zumal das
üppige Angebot von dem deutschen Züchter
Karl Bruckberger den Preis drückt.
Bruckbergers Sohn Hans hat durch seine Verehrerinnen
Anny und Fanny von dem üblen Streich gegen
Maria erfahren. Er ist insgeheim in sie verliebt
und will den Schaden wiedergutmachen. Maria ist
jedoch zu stolz, um sein Geld anzunehmen. Sie glaubt,
er und sein Vater seien bloß auf die traditionsreichen
Fischereirechte der Gassls aus. Hans gibt nicht
auf und füllt nachts heimlich Marias Fischnetze.
Das empört sie nur noch mehr und sie will sogar
die wertvolle Tracht ihrer Großmutter verkaufen,
nur um ihm das Geld zurückzuzahlen. Hans lässt
sich nicht entmutigen. In der Abenddämmerung
rudert er an das einsame Bodenseeufer, wo Maria
ihre Fischernetze ausspannt. Es kommt zur Versöhnung.
Als Hans heimkommt, teilt ihm sein Vater mit, Maria
sei seine uneheliche Schwester.
Doch das ist nur eine Ausrede, um sich bei den allmonatlichen
"Besuchen" heimlich mit Anton Schweizer
und den anderen Stammtischfreunden treffen zu können.
Hans ist am Boden zerstört, bis er plötzlich
Marias wahrem Vater auf die Spur kommt.
Marianne Hold, blond und hold, findet in diesem
gefühlvollen Heimatfilm-Klassiker in Gerhard
Riedmann ihr Glück als "Fischerin vom
Bodensee". Der von Ralph Maria Siegel komponierte
Titelsong war übrigens einer der beliebtesten
Schlager der 50er Jahre.
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