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Der Junggeselle Norbert ist ein Schwerenöter,
wie er im Buche steht. Als er ein Haus in der Lüneburger
Heide erbt, beschließt er, dort eine Weile
Urlaub zu machen und vor seinen Freundinnen abzutauchen.
Seine Busenfreunde Möps, der gerade keine Wohnung
hat, und Bernie, der sich mit seiner Frau Anita
gestritten hat, schließen sich kurzerhand
an. Die drei wollen sich in der abgeschiedenen Heidelandschaft
einmal richtig erholen. Deshalb fahren sie mit dem
Zug und schwören sich, auf Alkohol, Tabak und
Flirts zu verzichten. Der "Klub der Enthaltsamen"
ist gegründet, wer sich nicht an die Regeln
hält, bekommt eine Glatze geschoren. Doch schon
im Zug erliegt Norbert dem Charme der hübschen
Krankenschwester Ursula, die er jedoch unter der
strengen Aufsicht seiner Freunde wieder aus den
Augen verliert. Endlich im "Nonnengrund"
angekommen, erleben die Freunde die erste Überraschung:
Das geerbte Haus ist eine klapprige Scheune. Als
sie ein Lagerfeuer entfachen, kommt die nächste
Überraschung: Hanna, ein hübsches Heidehofmädchen,
die zufällig vorbeireitet, weist sie empört
auf die Brandgefahr in der Heide hin und löscht
resolut das Feuer. Dafür haben Möps und
Bernie für sie Feuer gefangen - doch Abmachung
ist Abmachung. Doch Hanna spielt den Dreien einen
Streich: Sie verabredet sich mit Möps und Bernie
heimlich am selben Ort, um dann aber bei Norbert
aufzutauchen. Doch die Verwirrung, die sie stiftet,
hält nicht lang an. Durch Zufall trifft Norbert
die Krankenschwester Ursula aus dem Zug wieder,
die gerade in ihrem Sanatorium gekündigt hat,
und Bernies Frau Anita hat auch herausbekommen,
wo er Urlaub macht. So finden sich nach allerlei
Turbulenzen drei glückliche Paare inmitten
der romantischen Heidelandschaft.
"Grün ist die Heide" war die unterhaltsame
Neuverfilmung eines der wohl erfolgreichsten deutschen
Heimatfilme (1951, Regie: Hans Deppe). Mit Roy Black
in der Hauptrolle gelang Regisseur Harald Reinl
eine stimmungsvolle Komödie.
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