Ein Lord am Alexanderplatz

Spielfilm aus der DDR von 1967
Regie Günter Reisch
Drehbuch Kurt Belicke und Günter Reisch
Musik Gerd Natschinski
Kamera Jürgen Brauer
Darsteller Ewald Honig - Erwin Geschonneck
Ina Honig - Angelica Domröse
Johanna Farkas - Monika Gabriel
Dr. Achim Engelhardt - Armin Mueller-Stahl (siehe Foto)
Frau Müller - Marianne Wünscher
Frau Schlosser - Erika Dunkelmann
Frau Holzmeyer - Carola Braunbock
Hauptmann Pahl - Friedo Solter
Koffer-Ede - Willi Narloch
und andere

Als "Lord am Alexanderplatz" möchte er gern seinen Lebensabend verbringen - Ewald Honig, ein jünger aussehender Endfünfziger, Herzensbrecher und Heiratsschwindler aus dem "Westen". Mit einem klapprigen Mercedes und 3,50 DM taucht er bei seiner Tochter Ina in Ostberlin auf. Groß ist sein Erstaunen, als er dort feststellt, dass die Tochter in seine Fußstapfen getreten ist und ihr Geld in der Art des Vaters verdient.

Honig möchte Ina von deren unmoralischen Lebenswandel abbringen, erliegt aber selbst immer wieder gewissen Versuchungen. Denn natürlich gibt es auch im "Osten" genügend Damen, die dem graumelierten Herrn Herz und Besitz zu Füßen legen. Die Turbulenzen spitzen sich zu, als die ungarische Kriminalistin Johanna Farkas und der Kriminalpsychologe Dr. Achim Engelhardt sich auf die Spuren der beiden Schwerenöter begeben und dabei einer Verwechslung unterliegen.

"Ein Lord am Alexanderplatz" ist eine unterhaltsame DEFA-Komödie, die ihrem Helden Erwin Geschonneck auf den Leib geschneidert wurde. "Ich werde so alt wie Methusalem", beantwortete Geschonneck lakonisch eine Reporterfrage. Tatsächlich ist Erwin Geschonneck auf dem besten Wege dahin. Am 27. Dezember 2004 beging er seinen 98. Geburtstag.
   

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