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Als "Lord am Alexanderplatz" möchte
er gern seinen Lebensabend verbringen - Ewald Honig,
ein jünger aussehender Endfünfziger, Herzensbrecher
und Heiratsschwindler aus dem "Westen".
Mit einem klapprigen Mercedes und 3,50 DM taucht
er bei seiner Tochter Ina in Ostberlin auf. Groß
ist sein Erstaunen, als er dort feststellt, dass
die Tochter in seine Fußstapfen getreten ist
und ihr Geld in der Art des Vaters verdient.
Honig möchte Ina von deren unmoralischen Lebenswandel
abbringen, erliegt aber selbst immer wieder gewissen
Versuchungen. Denn natürlich gibt es auch im
"Osten" genügend Damen, die dem graumelierten
Herrn Herz und Besitz zu Füßen legen.
Die Turbulenzen spitzen sich zu, als die ungarische
Kriminalistin Johanna Farkas und der Kriminalpsychologe
Dr. Achim Engelhardt sich auf die Spuren der beiden
Schwerenöter begeben und dabei einer Verwechslung
unterliegen.
"Ein Lord am Alexanderplatz" ist eine
unterhaltsame DEFA-Komödie, die ihrem Helden
Erwin Geschonneck auf den Leib geschneidert wurde.
"Ich werde so alt wie Methusalem", beantwortete
Geschonneck lakonisch eine Reporterfrage. Tatsächlich
ist Erwin Geschonneck auf dem besten Wege dahin.
Am 27. Dezember 2004 beging er seinen 98. Geburtstag.
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