Die unglaubwürdigen Abenteuer
der Italiener in Russland

Spielfilm aus der UdSSR und Italien von 1974
Regie Eldar Rjasanow
Drehbuch Emil Braginski, Franco Castellano
Musik Carlo Rustichelli
Kamera Michail Biz und Gabor Pogany
Darsteller Andrej Wassiljew - Andrej Mironow
Giuseppe - Ninetto Davoli
Olga - Antonia Santilli
Antonio - Alighiero Noschese
Mafioso - Tano Cimarosa
und andere

Die ehemalige Ballerina am Petersburger Hoftheater hat es eilig mit dem Sterben. Eingeliefert auf die Männerstation eines römischen Krankenhauses, kann sie in letzter Minute Enkelin Olga ihr großes Geheimnis vom Familienschatz anvertrauen. Seit Revolutionstagen liegt er irgendwo in der Stadt an der Newa unter einem Löwen vergraben.

Dummerweise gibt es mehrere Mithörer, die sofort scharf sind auf Gold, Brillanten und Rubine, von denen die alte Dame spricht. Flugs machen sich die Schatzsucher auf den Weg nach Leningrad, wo die Miliz von ihrer Ankunft bereits informiert ist. Eine eifersüchtige italienische Ehefrau hat sie benachrichtigt und so erscheint Gesetzeshüter Andrej als Fremdenführer getarnt auf der Bildfläche.

Fortan begleitet er die vom Goldrausch besessenen und sich bekämpfenden "Touristen" auf ihrer ebenso turbulenten wie strapaziösen Schatzsuche. Darunter haben nicht nur die schier unzähligen Löwenmonumente zu leiden, sondern auch die Oper und diverse Ladas und Shigulis. Schließlich stellt sich heraus, dass der Schatz von einem lebendigen Löwen bewacht wird - und das bringt die Italiener und ihren Milizionär in noch bedrohlichere Situationen.

Die russisch-italienische Koproduktion ist das Werk zweier bewährter Autorenpaare. Auf russischer Seite Emil Braginski und Eldar Rjasanow, der auch Regie führte. Auf italienischer Seite Franco Castellano und Giuseppe Moccia. So entstand eine optisch und akustisch gleichermaßen geballte Komödienladung. Ein wahres Feuerwerk von Gags, filmischen Tricks und frappierenden Wendungen vor der Kulisse der schönen Stadt an der Newa.
   

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