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Ellen Volkmann ist eine emanzipierte Frau und Lehrerin
aus Passion, doch leider mit einem mehr als langweiligen
Kollegen liiert. Durch eines ihrer Schulsorgenkinder
lernt sie den Brigadier Frank kennen - einen Mann,
der nicht nur vor Charme sprüht, sondern auch
weiß, was er will. Eine Liebesgeschichte Ende
der sechzigerjahre in der DDR, erzählt in einem
Spielfilm der DEFA. Man merkt ihm die verheerenden
Folgen des 11. Plenums Mitte der Sechzigerjahre
an: "Es kommt fast nur die sonnige Seite des
DDR-Alltags ins Bild, Probleme werden jeweils nur
angetippt, Konflikte nie tiefer ausgewertet",
schrieb der Westberliner Filmkritiker Heinz Kersten
in seiner Rezension.
Und auch Renate Holland-Moritz, "die Kino-Eule",
bemängelte, dass sich Autor-Regisseur Rolf
Römer "als Problemanreißer"
betätige. "He, Du!" ist also kein
großer Film der DEFA, aber in all seiner Bemühtheit
um den "neuen Menschen, der neue Maßstäbe
setzt" ein Stück DDR-Geschichte und ruft
in Erinnerung, wie es einmal war.
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