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Jette und Johannes teilen seit zwei Jahren Tisch
und Bett. Als er ihr eines Morgens überraschend
und eher beiläufig einen Heiratsantrag macht,
reagiert sie sauer. Zu eingefahren scheinen ihr
die Gleise und sie ergreift die Flucht.
Ein Liebesfilm der DEFA, der "nicht zuletzt
dank der für DDR-Verhältnisse beispielhaften
Nacktszenen vom Publikum sehr goutiert wurde"
(Berliner Zeitung). Rolf Römer (1937 - 2000)
schrieb gemeinsam mit Gisela Steineckert das Drehbuch,
führte Regie und spielte selbst mit.
Die Titelrolle hatte er seiner Ehefrau Annekathrin
Bürger auf den Leib geschrieben. Römer
wollte einen publikumswirksamen Film machen, was
ihm - siehe oben - gelungen ist. Neben unbekleideten
Darstellern würzte er seine nicht sonderlich
originelle Geschichte mit populärer Musik jener
Jahre - Veronika Fischer, Nina Hagen und Christiane
Ufholz sind zu hören - und schönen Berlin-Bildern,
die er für DEFA-Verhältnisse flott montierte,
was man damals "Reklamespot-Manier" nannte.
Ein Film aus der "Damals-wars-Ecke", den
man sich schon deshalb ansehen sollte.
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